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davaidavai - Connected Marketing - Ausgabe #80

Revue
 
 
27. März · Ausgabe #80 · Im Browser ansehen
davaidavai
Sorry, das wird ein längeres Intro. Aus Gründen.
Vor fast fünf Wochen begann eine Pause für davaidavai. Normalerweise erscheint mein Newsletter pünktlich alle zwei Wochen. Aber mit dem Start des fürchterlichen Ukraine Kriegs empfand ich - sorry! - Marketing, UX und Content als banal. Übrigens ging nicht nur mir das so. Seit Beginn des Ukraine Kriegs ist eine spürbare Erlahmung aller Non-Ukraine Feeds zu spüren. Die Welt ist in Sorge.
OK Doomer!
Als studierter Politologe, Hobby-Dystopiker und Autor eines ungelesenen Buchs über Nordkoreas Atomwaffen habe ich deshalb noch ein anderes Content-Projekt wiederbelebt. Neue Bellona hatte ich als sicherheitspolitisches Blog-Experiment 2016 gestartet. Benannt habe ich es nach einer Zeitschrift, die Carl von Clauswitz im 19. Jahrhundert herausbrachte. Und ja: Erwartungsgemäß las es absolut niemand und die Energie wurde mir zu schade.
Das hat sich mittlerweile geändert. Es hat viel zu lange gedauert. Aber Sicherheitspolitik ist wieder politische Priorität und damit lohnt es sich auch wieder darüber zu schreiben.
Meine Content-Arbeit habe ich deshalb kanalisiert und meine zwei inhaltlichen Herzen (Marketing und Politik) leben jetzt auch in zwei eigenen Entitäten, die sich nicht wirklich in die Quere kommen. Während dieser Newsletter sich nun wieder mit seinen klassischen Schwerpunkten Marketing, Werbung, Design, UX, Content, Data (und ein bisschen Krimskrams) beschäftigt, findet meine Reflexion des Ukrainekriegs woanders statt. Wer mag, kann mir dort folgen. Eine Minibox mit Artikeln dort, werde ich aber auch hier einrichten.
Wer sich dafür interessiert: Aktuell empfehle ich drei Links.
  • Beginnings: Mein letztes Ukraine Daily Briefing von Samstag auf Medium. Meinen Sicherheitpolitik-Blog Neue Bellona kann man auch dort abonnieren, wenn man mag.
  • Meine Ukraine Twitter-List: Seit Monaten mit KennerInnen der Materie und internationalen JournalistInnen, PolitikerInnen, AkademikerInnen, #OSINT VertreterInnen und Locals gefüttert. Zugegeben: Twitter-Listen sind schrecklich schnell. Aber die wird tatsächlich gut gepflegt.
Und jetzt? Werde ich davaidavai wieder davaidavai sein lassen. Wer von mir etwas zu Ukraine lesen will, findet es auf Neue Bellona. Hier dreht es sich (mehrheitlich) wieder um die Dinge, die nicht Ukraine sind. Ich muss noch üben, wie beides - unsere neue Welt, die mich sehr treibt, und die alte Welt, die weiter gehen muss - für mich zusammengeht. Aber es muss wieder auch ein neues Normal geben.
Alles Gute. Und um mit Joe Biden zu sprechen: “Don’t be afraid.”
Gerald Hensel

Idee
Eine tolle Kampagne noch aus einer besseren Zeit. Droga 5 für die New York Times. Würde man heute wahrscheinlich nochmal anders machen. Aber ja, gerade in Krisen zeigt sich, dass man große Zeitungen wie die NYT mehr denn je braucht.
Droga 5 für Independent Journalism / Droga 5
Design
Spotify: Made to Be Found
Endlich macht eine AI mal was Sinnvolles
Casa Balla
Eine super, ganz simple Idee für Sonnenbrillen von Ace & Tate. Love it.
Eine super, ganz simple Idee für Sonnenbrillen von Ace & Tate. Love it.
Content
Ein Content Strategy Template
WTF ist Google's Topics?
Buch-Empfehlung
Wer noch Platz für “ein Buch” hat: Das hier möchte ich sehr empfehlen. Meine tolle Frau brachte es mir eines Tages mit. In “erzählende Affen” geht es um große Geschichten, HeldInnenreisen (es gibt übrigens Heldinnen-Reisen, Helden-Reisen und Anti-Heldenreisen) und wie wir unsere eigene kleine Existenz in ein großes Epos einweben, damit alles Sinn macht.
Das Buch ist echt flott geschrieben, wahnsinnig schlau und beleuchtet von Odysseus bis Greta Thunberg alles. Wäre es jetzt geschrieben worden: Im Kontext des Ukraine-Kriegs könnte man wahrscheinlich direkt nochmal ein Buch gleicher Dicke zum selben Thema anschließen.
Die schlimmsten Tech-Keynotes aller Zeiten
Haßloch ist kein Mini-Deutschland mehr
Wer steckt eigentlich hinter QAnon
Panorama
Revolutionäre Netze: Peter Kruse vor der Enquete Kommission.
„Handschrift des Teufels“ von Charles Dickens entschlüsselt
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